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Stipendium Junge Kunst: Die Wettbewerbsarbeiten 2017/18

15.01. - 29.01.2017

Eröffnung: Sonntag, 15.01.2017 um 11.30 Uhr

In jedem Jahr vergeben die Staff Stiftung Lemgo und die Alte Hansestadt Lemgo das Stipendium "Junge Kunst". Die drei ausgewählten Bewerber/innen um das Stipendium Sophia Hamann, Salvatore Picone und Maria Viasser zeigen Arbeiten, mit denen sie die Jury überzeugen wollen. Die Künstler/innen beschäftigen sich unter anderem mit den Genres Fotografie, Malerei, Installation und Performance.

Während der Ausstellungseröffnung wurde die Preisträgerin des Stipendium "Junge Kunst" 2017/18 bekannt gegeben.

Wir gratulieren herzlich Maria Visser!

  • Maria Visser: En Vogue, 2015, Performance, Fotografen, Visagisten, eine DJane, 22 Models
  • Salvatore Picone: o. T., 2016, Acryl und Klarlack auf Wand, 305 x 245 cm
  • Sophia Hamann: Haufen/Detail, 2016, 42 S/W-Fotografien, je 40,5 × 30,5 cm, total 283,5 × 183 cm

Blick auf den Erftkanal, Düsseldorf-Heerdt, 2016, Pigment-Print 285g Papier, Bild 96x75 cm, Objekt-Rahmen 110 x 89 cm, Auflage 1/10
Birgitta Thaysen: „urban nature“

Fotografie  -  Reflexionsmedium & Kulturtechnik

05.02. - 05.03.2017

Eröffnung: Sonntag, 05.02.2017 um 11.30 Uhr

In meinem Studium der freien Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf habe ich mich zu Beginn im Spannungsfeld zwischen der dokumentarischen und inszenierten Fotografie befunden. Das hat mich sehr schnell dazu gebracht, die verschiedenen Themenfelder und Möglichkeiten dieses Mediums zu erproben und darüber hinaus nach Vorbildern oder Vordenkern zu suchen. Ich habe dabei festgestellt, dass die Fotografie als Reflexionsmedium in zwei Richtungen funktioniert - sie gibt die Sicht auf die Dinge preis und in umgekehrter Weise die Haltung des Fotografen zu den Dingen. Und in diesem Zusammenhang interessiert mich die urbane Naturdarstellung besonders. Dabei geht es mir nicht darum Landschaft zu dokumentieren, sondern viel mehr darum, dass Naturdarstellung auch immer Weltdarstellung ist. In ihr verdichten sich eigene und kollektive Perspektiven und werden zu gesellschaftlichen Modellvorstellungen.

www.birgitta-thaysen.com


„schwindelig wandeln“ (Detail), 2016, Installation, Edelstein auf Pflasterstein, 23 x 13 x 13 cm, Foto: F. Montoya Cázarez
Francisco Montoya Cázarez: „schwindelig wandeln“

Stipendium Junge Kunst 2016/17 

19.03. - 16.04.2017  im Erd- und Obergeschoss 

Eröffnung: Sonntag, 19.03.2017 um 11.30 Uhr 

Francisco Montoya Cázarez ist 1985 in Cuernavaca, Mexico geboren. Seine künstlerische Arbeit besteht aus Skulptur, Video, Fotografie, Zeichnung und Malerei.

In früheren Arbeiten stellte Montoya verschiedene kulturelle Identitäten einander gegenüber, indem er traditionelle Rituale in einen fremden Kontext stellte. Er deutete Bilder und Alltagsgegenstände mithilfe von Narrativen um, die oft auf soziale Konflikte oder Gewalterfahrungen verweisen wie auch auf Heil- und Transformationsprozesse. Als Abschluss seiner Residenz in Lemgo präsentiert Montoya eine Werkreihe, die subtilere Arten dieser Umdeutung von Identität anwendet, indem der Künstler Alltagsgegenstände mit anderen Materialien zusammenstellt und deren Bedeutungen überlagern lässt.

www.franciscomontoyacazarez.de 


„Klebebandskulptur“, Foto: Bernhard Kock
Bernhard Kock - Constanze Prelle - Frank Rosenthal - Reinhard Stoppe: "abgeklebt"

30.04. - 28.05.2017

Eröffnung: Sonntag, 30.04.2017 um 11.30 Uhr 

Klebebänder sind einerseits nützlich und mittlerweile unentbehrlich zur Lösung alltäglicher Aufgaben. Andererseits inspirieren sie Künstler durch ihre verschiedenen Breiten und Materialien, die Vielzahl ihrer Farben und Beschriftungen oder ihre ungestaltete, rein funktionale Beschaffenheit, diesem Material neue ästhetische Dimensionen abzugewinnen. 

Die hannoverschen Künstler/innen Constanze Prelle, Bernhard Kock, Frank Rosenthal und Reinhard Stoppe verwenden Klebebänder zur Erschaffung von Malereien, Objekten und Collagen. Teils sind sie direktes künstlerisches Werkmaterial und Ausdrucksträger, teils dienen sie als im wörtlichen Sinne maßgebliches Hilfsmittel zur Malerei oder sie erfahren in Collagen Wiederverwendung als Zeugen vorangegangener malerischer Prozesse.


„Organische Formen/Schreitender Mann“, Rudolf Belling, 1921, Bronze versilbert, H: 54 cm
Staff Stiftung Lemgo: "Sichtung II"

Leihgaben aus der Kunsthalle Bielefeld

30.04. - 28.05.2017  im Obergeschoss

Eröffnung: Sonntag, 30.04.2017 um 11.30 Uhr

Die Kunstwissenschaft und die Kunst werden durch die Staff Stiftung Lemgo auf vielfältige Weise gefördert. Seit vielen Jahren ist die Stiftung Partnerin der Städtischen Galerie Eichenmüllerhaus. Auch mit der Kunsthalle Bielefeld als überregionale Kultureinrichtung besteht seit 1997 eine enge Zusammenarbeit. Teile der Kunstsammlung der Staff Stiftung, besonders aus dem Bereich Klassische Moderne und Surrealismus, befinden sich als Dauerleihgabe in der Kunsthalle, die wiederum die konservatorische Betreuung der Werke übernimmt.

Die neuen Ausstellungsräume im Obergeschoss der Galerie Eichenmüllerhaus Lemgo werden in diesem Jahr zum zweiten Mal als Forum dienen, um der Öffentlichkeit Einblicke in die Sammlung der Staff Stiftung zu gewähren. „Sichtung II“ wird eine spannende Auswahl von Dauerleihgaben an die Kunsthalle Bielefeld präsentieren.

http://staff-stiftung.de 


Einkehr (mit Menschen), 2011, Papier, H 240 cm, D 340 cm, Foto: Ralf Bauer
Ulli Böhmelmann: Installationen und Objekte

18.06. - 16.07.2017  im Erd- und Obergeschoss

Eröffnung: Sonntag, 18.06.2017 um 11.30 Uhr

Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit von Ulli Böhmelmann sind ortsbezogene Installationen, die die Wahrnehmung von Raum und zeitlichen/ räumlichen Distanzen zum Thema haben. Daneben entstehen Objekt- reihen, die das Verhältnis von Materialität und Zwischenraum zeigen und aus leichten weißen oder transparenten Materialien gefertigt sind.

Die besondere Architektur des Eichenmüllerhauses ermöglicht einen detaillierten Rundgang durch Ulli Böhmelmanns unterschiedliche Werkgruppen. Raum für Raum eröffnen sich wechselweise begehbare Installationen oder Objekte, die eine Neueinteilung des Raumes sichtbar machen. Präsentiert werden sowohl Arbeiten der letzten 20 Jahre als auch neue, noch nicht gezeigte Werke der Künstlerin. 

www.ulli-boehmelmann.de 


„Hagebutten“, Klaus Zeitz, 2015, 68 x 49 cm, Öl auf Leinwand, Foto: Günter Schulz
Lippischer Künstlerbund e.V.: „Zusammenfall der Gegensätze“

Jahresausstellung 2017

27.08. - 17.09.2017  im Erd- und Obergeschoss

Eröffnung: Sonntag, 27.08.2017 um 11.30 Uhr

Im Jahr 1917 schlossen sich einige Bildhauer, Maler und eine Malerin zum Lippischen Künstlerbund zusammen und ließen sich als Verein beim Amtsgericht Detmold eintragen. Von Anfang an war der Lippische Künstlerbund bei der Auswahl seiner Mitglieder darauf bedacht, auf hohem Qualitätsniveau möglichst unterschiedliche Künstlerpersönlichkeiten an sich zu binden. Die Mitglieder des LKB versuchen seitdem angesichts einer chaotisch wirkenden Welt die erlebten Wirrnisse der Realität in geordnete Bildwelten zu transformieren und erfinden dabei persönliche Sichtweisen. Ihre Bildwerke sind somit Dokumente, die sowohl den Geist einer Zeitepoche als auch die subjektive Reaktion eines Individuums spiegeln. Dass der Lippische Künstlerbund die Turbulenzen des 20. Jahrhunderts überstand, ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert und gibt deshalb Anlass, den 100. Geburtstag gebührend zu begehen. Unter anderem tun wir das mit der Ausstellung „Zusammenfall der Gegensätze“.

www.lippischer-kuenstlerbund.de 


  • „Lunge“, Maßstab 1:1, Öl auf Kupfer, 25 x 25 cm, 2008, Foto: Frank J. Schäpel
  • Befund 9.09, Öl auf Leinwand, 200 x 150 cm, 2009, Foto: Claus-Dieter Tholen
Doppelausstellung Frank J. Schäpel und Weizenfeld: „Verletzlichkeit“

01.10. - 29.10.2017

Eröffnung: Sonntag, 01.10.2017 um 11.30 Uhr

 

Frank J. Schäpel: Malerei

Im Zentrum meiner Arbeit steht die Realität des Lebens. Was ist die Realität des heutigen Menschen und seines Körpers? Wie ist das Verhältnis zwischen Seele/Geist und Körper? Was ist die Realität des Kosmos, in dem wir uns befinden und von dem wir Teil sind?

Ich versuche in meiner Kunst eine Bestandsaufnahme des heutigen Menschen vor seiner Transformation und seines eventuellen Verschwindens. Hierfür greife ich einerseits dessen Körper selbst auf, behandle andererseits aber auch vernachlässigte wichtige Aspekte unserer Realität wie das UFO-Phänomen. Meine Arbeit verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht nur als ein Fragen sondern auch als ein insistierendes den Finger in die Wunde legen; in die Wunde der verletzten Eitelkeit des neuzeitlichen, alles zu wissen glaubenden und sich als Krone der Schöpfung verstehenden Menschen.

www.frankschaepel.de  

 

Weizenfeld: Malerei und Objekt

Verletzungen hinterlassen Wunden. Bei gutem Verlauf setzt ein Heilungsprozess ein. Narben bleiben oft zurück.
Betritt man Weizenfelds Atelier hat man das Gefühl in einem chaotisches Lazarett zu sein. Seit langer Zeit betreibt er dort Wundmalerei. Seine Leinwände sind Verletzungen, in denen er mit seinen Pinseln immer wieder herumstochert und obduziert, so dass die Wunden sich nicht schließen, frisch bleiben, nicht heilen können. Es ist nicht das Erbauliche was er auf seiner Palette verarbeitet, sondern es ist eher eine Ästhetik der Krankheit. Dabei ist alle Körperlichkeit nur Gerüst, sie ist stets dem malerischen Akt untergeordnet. So entstehen Zerrbilder der Wirklichkeit.

Weizenfeld ist unterwegs in der „Wüste des Realen“ (Baudrillard). Der Weg nach Tarascon ist beschwerlich. Es sind dort keine Sonnenblumen oder Olivenhaine zu finden. (Ulrich Möller)

www.weizenfeld-art.de 


Untitled, 2016, MoMA PS1’s Rockaway! Series, New York, USA | Acryl auf Wand, Boden und diver-sen Gegenständen 600 x 1.500 x 3.500 cm | Foto: Pablo Enriquez, © Katharina Grosse und VG Bild-Kunst Bonn 2016/ Courtesy of MoMA PS1
Klasse Katharina Grosse stellt aus: Malerei

Eine Ausstellung der Lippischen Gesellschaft für Kunst e.V.

05.11. - 10.12.2017  im Erd- und Obergeschoss

Eröffnung: Sonntag, 05.11.2017 um 11.30 Uhr

Katharina Grosse, geb. 1961 in Freiburg i. B., lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte an den Kunstakademien Münster und Düsseldorf. Seit 2010 ist sie Professorin für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf. In ihrer künstlerischen Arbeit entwickelt Katharina Grosse Erscheinungsformen des gemalten Bildes im zeitgenössischen Kontext. Ihr Werk zeichnet sich durch großformatige, raumgreifende Malereien aus, in denen sich Farbe oftmals über materialbezogene Grenzen hinwegsetzt. Infolge ihrer zahlreichen Ausstellungen in namhaften Institutionen avancierte Katharina Grosse zu einer international renommierten Künstlerin, die mit ihren Arbeiten in öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten ist.

Gemeinsam mit den Studierenden ihrer Klasse an der Kunstakademie Düsseldorf möchte Katharina Grosse im Prozess des gegenseitigen Austausches ein Ausstellungskonzept für die Räume in der Galerie Eichenmüllerhaus erarbeiten. In dieser Vorgehensweise zeigt sich zugleich auch ein wesentlicher Aspekt ihres Lehrverständnisses.

www.katharinagrosse.com 

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Fax: 05261 / 213 - 5273
L.Rehberg(at)lemgo.de


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